Experience Design Approach

Possible Visual Representations in Channel Planning (1)


Opportunities for Brand Building via Social Marketing...

...seem to be bigger when ...
1. Potential to improve your offering digitally is high
2. Sales happen online
3. People talk about your brand already
4. Your brand is well known enough to be talked about
5. Your brand is not well known but the awareness figures you need are minute compared to those of   
    mass marketing brands.
6. Your brand can't afford classical mass media
7. Involvement with the product category is high
8. Involvement with the brand is high at least in some TGs
9. The brand's or its products' benefits are not trivial for people & society 
10. The focused TG is highly digitalized
11. You explicitly & deliberately want to loyalize and emotionally bind of your fans / most valuable clients
12. Your brand's image would be rather damaged by not taking part in new media / new trends
13. ...???...

I think i have something here I REALLY like

http://antonbreman.wordpress.com/

Jobs-to-be-done Paradigm: A Typology of Sub-Tasks in Every Human Behavior

Analysis of hundreds of jobs has revealed that all jobs consist of some or all of eight fundamental process steps:

  • define
  • locate
  • prepare
  • confirm
  • execute
  • monitor
  • modify
  • conclude.

The POST Method of Social Media Planning

POST-Planungsprozess

von Stefan Stumpp (Student Master MBU, Hochschule Anhalt)
„Die Medien sind nicht mehr ordentlich in kleine Kästchen unterteilt, die Zeitungen, Magazine und Fernsehen heißen. Die Leute stellen Verbindungen zu anderen Leuten her und ziehen daraus Kraft, insbesondere als Masse.“[1]
Mit diesem Zitat beschreiben Charlene Li und Josh Bernoff in ihrem Buch Groundswell : winning in a world transformed by social technologiesaktuelle Herausforderungen, mit denen Unternehmen in Zeiten der sozialen Technologien konfrontiert sind. Die neue Interaktion ermöglicht es erstmals auch den Konsumenten, persönliche Ansichten und Einstellungen über Unternehmen zu verbreiten. Daraus resultiert eine Notwendigkeit für Organisationen, ebenfalls an den Gesprächen teilzunehmen.
POST-Methode
Charlene Li und  Josh Bernoff liefern mit dem POST-Planungsprozess einen systematischen Rahmen für eine Social Media-Strategie. Das AkronymPOST beschreibt die vier Planungsschritte people, objectives, strategy und technology.
People
Zunächst muss vom Unternehmen die Zielgruppe für das jeweilige Produkt oder die Dienstleistung definiert werden. Anschließend ist eine Prüfung der Internetaktivitäten der Zielgruppe erforderlich. Dieser Schritt ist notwendig um zu erfahren, welche Social Media-Kanäle wirklich von den potentiellen Konsumenten genutzt werden. Eine Betrachtungsweise für die Internetaktivitäten der User liefert die Social-Technographics-Leiter von Forrester Research.
daniel_michelis_social-media-handbuch
Abbildung 1: Social-Technographics-Leiter [2]
Diese Abbildung liefert eine soziotechnografische Sichtweise und klassifiziert die Konsumenten nach ihren Internetaktivitäten. Je höher sich die Sprosse befindet, desto aktiver sind die Nutzer. Die Verteilung der Internetnutzer auf die definierten Gruppen der Social-Technographics-Leiter variiert je nach Geschlecht, Alter und nationaler Herkunft. Forrester Research hat das Consumer Profile Tool entwickelt, welches auf Grundlage von Datenanalysen eine genaue Zusammensetzung der Nutzergruppen darstellen kann.
Objectives
Der zweite  Schritt sollte die Unternehmen dazu veranlassen, spezifische Ziele zu definieren. Li und Bernoff benennen fünf Hauptziele, welche nicht primär auf betriebswirtschaftliche Zwecke gründen, sondern auf den Aufbau von langfristigen Beziehungen mit den Konsumenten:
Zuhören
Unter Zuhören versteht man die Analyse der Verbraucheraktivitäten im Internet, um Aufschlüsse über Kundenfeedback, Unternehmensreputation etc. zu erhalten. Verbraucher bloggen ihre Erfahrungen in Diskussionsforen oder geben Bewertungen über Produkte ab. Durch Zuhören lässt sich überprüfen, inwieweit Markenbotschaft und die Einstellung der Konsumenten zur Marke übereinstimmen. Es ist möglich, Informationen über Wettbewerber zu erlangen oder Reputationskrisen im Internet frühzeitig zu erkennen, um schnellstmöglich darauf zu reagieren. Letztendlich können die Verbraucher sogar Anstöße für neue Produkt- und Marketingideen geben. Für die professionelle Analyse dieser Informationen existieren zwei Vorgehensweisen: Die Gründung einer Private Community oder Brand-Monitoring.
Sprechen
Um mit den Verbrauchern in den sozialen Medien einen Dialog aufzubauen, existieren verschiedene Handlungsvarianten. Li und Bernoff beschränken sich auf die am häufigsten angewendeten Methoden. Dass sind die Verbreitung viraler Videos, eine Beteiligung an den sozialen Netzwerken, Blogs und die Gründung einer eigenen Community.
Energisieren
Dies beschreibt das Verhalten von Unternehmen, eigene Kunden als virale Vermarkter zu gewinnen. Diese verbreiten den Nutzen der Marke bzw. des Produktes, ohne dabei größere Kosten zu verursachen. Dies geschieht auf dem Wege der Online-Mundpropaganda und hat wesentliche Vorteile. Empfehlungen von Kunden sind glaubhafter als Werbekampagnen und aufgrund der viralen Verbreitung verstärkt sich der Werbeeffekt. [1] Ziel der Energisierung ist es, aufgrund von Weiterempfehlungen neue Kunden zu gewinnen. Bewertungen von Produkten, wie man sie beispielsweise auf Amazon findet, sind ebenfalls eine Form der Energisierung.
Unterstützung
Diese Zielstellung soll es ermöglichen, dass sich die Konsumenten bei Support-Fragen und technischen Problemen gegenseitig online unterstützen. Dadurch können aus Unternehmenssicht enorme Kosten für Call Center oder Hotlines eingespart werden. Für die User muss eine Grundlage, z.B. ein Support-Forum, geschaffen werden. Diese Foren sind geeignet für Unternehmen, welche Produkte anbieten, die besonders viele Fragen aufwerfen (z.B. Technologieprodukte). Eine noch engere Form der Kollaboration findet man bei einem Wiki. Dies ist eine Website, die inhaltlich auch von den Konsumenten bearbeitet werden kann.
Durch die kollektive Nutzung können Unternehmensbeschäftigte und Kunden eine enorme Informationssammlung erstellen. Das geistige Eigentum aller Nutzer ist zu jeder Zeit abrufbar und kann erweitert werden. Voraussetzung für beide Formen, Wiki und Support-Forum ist, dass ein Unternehmen genug Kunden besitzt, welche auch Beiträge liefern.
Integration
Li und Bernoff deuten Integration als die wirkliche Einbeziehung der Kunden in die Entwicklungs- und Innovationsprozesse von Produkten. Somit werden die Kunden ein integraler Bestandteil im Gesamtprozess der Produkterstellung. [1] Kunden können aus ihrer externen Sichtweise und in kollaborativer Zusammenarbeit schneller Informationen liefern als Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Dies liegt daran, dass die Konsumenten unvoreingenommen mit dem Produkt interagieren und Verbesserungsmöglichkeiten oftmals direkt erkennen. Ein Kundenkontakt über das Internet verläuft zudem schneller als eine klassische Umfrage oder Studie.
Strategy
Der POST-Planungsprozess bildet bereits eine grundlegende Strategie für Unternehmen, um ihre Kommunikationskanäle in die sozialen Medien zu integrieren. Li und Bernoff beschreiben in ihrem dritten Planungsschritt (strategy) die Veränderung der Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden sowie die Einbindung der Kunden in das Unternehmen. [1] Allerdings wurde die neue Rolle der Konsumenten bereits ausreichend, im Zusammenhang mit den von Li und Bernoff genannten Zielen, erläutert.
Technology
Nach Li und Bernoff sollte die Betrachtung nicht ausschließlich auf der Verwendung einer bestimmten Technologie liegen. Unternehmen müssen ein Verständnis für die Technologie und deren Nutzer entwickeln. Dies ist von Bedeutung, da sich die Technologien ständig weiterentwickeln.
„Erstens verändern die Technologien sich schnell. Zweitens sind sie nicht der entscheidende Punkt – das sind die Kräfte, die im Groundswell am Werk sind.“ [1]
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Technologien, klassifiziert nach der Art der Partizipation der Onlinekonsumenten und nach ihrer Bedeutung für die Unternehmen:
daniel_michelis_social-media-handbuch_technologien
Tabelle 1: Technologie-Übersicht in Anlehnung an Li und Bernoff [2]
KUDOS-Modell
Der vorgestellte POST-Planungsprozess von Li und Bernoff soll für Unternehmen ein Leitfaden, für die Integration ihrer Kommunikationskanäle in den sozialen Medien, bieten. Die angebotenen Inhalte sollten darüber hinaus folgenden qualitativen Eigenschaften unterliegen: Das KUDOS-Modell [3] beschreibt die Kriterien:
  • Knowledgable,
  • Useful,
  • Desireable,
  • Open,
  • Shareable
Die Eigenschaft knowledgable besagt, dass die Social Media-Aktivitäten für den Konsumenten einen Wiedererkennungswert bieten sollten. Eine Kampagne, die keinen Zusammenhang zum Unternehmen aufweist, bietet somit auch nur einen geringen Wert.
Außerdem sollte mit dem preisgegeben Inhalt ein Nutzen für die Konsumenten geboten werden: Useful. Dadurch kann die Wahrnehmung einer Kampagne gesteigert werden. Social Media-Aktivitäten können z.B. einen Nutzen stiften, indem sie für den Konsumenten wichtige Informationen liefern.
Eine Ergänzung zum Kriterium Useful stellt  die Eigenschaft Desireable dar. Hierbei sollte der Inhalt, neben der Orientierung am Nutzen, als begehrenswert gestaltet sein. Dies kann beispielsweise durch Spiele-Applikationen oder Gewinnspiele realisiert werden.
Ein weiteres Erfolgskriterium unterstreicht die Offenheit und Ehrlichkeit aller Maßnahmen in den sozialen Medien des Internets (Open). Dies schafft eine Grundlage für das Vertrauen der Konsumenten. Eine authentische und transparente Kommunikation gehört laut Weinberg zu den Verhaltensregeln der sozialen Medien. [4]
Zuletzt sollte es für Konsumenten möglich sein, auf dargebotene Inhalte problemlos zugreifen zu können (Shareable). Somit kann eine schnellere Verbreitung gewährleistet werden. Sinnvoll für die Verbreitung von Content sind Download-Möglichkeiten, RSS-Feeds oder Social Bookmarking-Dienste.
Referenzen
[1] Li, C., Bernoff, J. (2009), Facebook, YouTube, Xing & Co – Gewinnen mit Social Technologies, Carl Hanser Verlag München
[2] Michelis, D., Schildhauer T. (2010), Social Media Handbuch, Baden-Baden
[3] Gruber, G. (2008), Planungsprozess der Markenkommunikation in Web 2.0 und Social Media, VDM Verlag Dr. Müller, Saarbrücken
[4] Weinberg, T. (2010), Social Media Marketing: Strategien für Twitter, Facebook & Co, O’Reilly Verlag, Köln

The Role of Advertising in High-End Luxury Marketing. Is great advertising any good?

The Patek Philippe advertising case study.

"You never actually own a Patek Philippe. You merely take care of it for the next generation. - Begin your own tradition."

Now, this is obviously belongs into the planners' Hall of Fame. At least 3 great insights can be detected here in retrospective:

1) Buying a watch for $70.000 can make you feel guilty, thus needs to be justified.

2) Really good watches have a really long life - longer than your's is.

3) Most millionaires are self made men. But they long for some sort of dynastic touch to their family.

Apart from the execution style this is really great work. If I would have done this one I wouldn't question my capabilities ever again. Well, I haven't. Next time maybe.

But this is not the story I want to tell here. My thoughts revolve around a doubt that I have about all this. Is maybe even the greatest manipulative advertising idea rather diminishing the super-premium aura of the brand?

You see, we are not talking about a bag for $3000,-. These products cost up to $300.000. They really are luxury. They are so luxury that they even wouldn't use the word luxury because this sounds cheap. These brands (Patek Philippe, A. Lange & Söhne, Breguet, etc.) have an average price at least 3 times higher than a Rolex. Can you raise their perceived value through adding a psychological twist to it? Does the twist itself (the ad idea) have an impact on their propensity to want or buy the watch?

Maybe you think "Yes, where's the problem". Well, the problem is: the strategy techniques used are absolutely borrowed from premium-price or even mid-price products like let's say a Nissan:

1) There is a positioning thinking behind this ads: "Patek Philippe. The Inheritance."
2) There is an appellative lifestyle claim that tells you what to do: "Begin your own tradition"
3) There are models depicting "You" as the brand thinks you are
4) In some of the executions there is even an attempt to trigger your love for children visually (= "to emotionalize the brand")

This is almost perfect - say- for a Nissan. Or Nike. But this is exactly the point: don't people who pay 80,000,- for a watch simply feel that this is "just advertising" - or even mass advertising? And can you sell absolute exclusivity with a mass advertising appeal? What does this tell them about the brand?  That they "need" advertising, an "advertising trick"?
Just in case you think I'm advocating some sort of "new, 1on1, digital whatever conversations" as opposed to mass advertising principles - not at all! At this prices, conversations are face-to-face and carried out by professional jewelers in suits we could probably never afford. There is enough conversation going on about Patek. Online as well. The difference being: those who blog and talk about watches don't have the money to buy them - at least not 1st hand from Patek. And besides: the whole conversational, digital etc. marketing is even more typical for mass-market brands.

Let's rather stress some strategy concerns rather than channels & mechanisms.
Is the notion of "positioning" or "proposition" applicable here?
Should a brand like Patek talk to "you" and "your life" overtly?
Should Patek "emotionalize"?
Can or should Patek "add" anything to what they already are?

I guess the problem is that enhancing product perceptions through an emotional proposition or some sort of life style promise to some degree implies that there is room for improvement. If it really is the absolute high END of luxury and quality - why do they advertise? Isn't an emotional promise rather there for brands that need to promise something more than the product delivers? Coca-Cola needs an emotional promise because it's caffeine water and sugar. How can the most perfect mechanical jewelry need an "added value"?

I don't know if my concerns are justified. What do you think?

Excellent piece about the nonsense of asking people how and why they do things

read it here
Rory Sutherland in an interview about
the sense and nonsense of research.


Behavioral, not Attitudinal















Don't look at the date - there's no hot new stuff on this blog. Rather think how they might have gotten to that idea. What kind of talks they might have had with the management... Why Fun? Why legal driving? Why behavior change?

Strategy Quotations - Behavioral Creativity & Brands as Platforms

"They start thinking 'What kind of behavior do we want to own?'. And by 'owning' I mean 'What sort of behavior do we want to make better? What kind of behavior do we want to transform?"

                        - from a presentation given by Ana Andjelic, planning director at HUGE  -

McKinsey's Alternative to the Purchase Funnel

Though McKinsey's "new" consumer decision journey model is out since a couple of months, I still have to read it over and over again. And now I even have to post it here - just in case anyone has not seen it, yet. The model has absolutely striking implications when you think about all the existing measurement and management tools in use right now.
Here is the link to the article and educational videos on McKinsey's website. Just register, it's for free.   http://bit.ly/mW8nQF

A simplistic insight paradigm that rocks: "jobs to be done"














The "jobs to be done" or "products hired to do the job"
 paradigm seems very old. But something strange
 happens when you rather use the question "what job
 does the product do for them?" instead of "what do
 they want?" or "what is their benefit?".

 Soon I will post something about how this paradigm
 leads to different results compared to benefit-thinking or
 consumer-expectations-thinking. Listening to this talk
 helps to get a first understanding for this very simple
 but effective way of thinking.

Here is a link to a short article in HBR: article

An here is a link to Professor Christensen's book on how innovation becomes successful when jobs-to-be-done-thinking is applied:
The Innovator's Solution: Creating and Sustaining Successful Growth

Digital vs Analog Creative Brief - Different Key Questions


This is a slide shown at an APG conference in Germany. It features different approaches to planning of Digital and Analog disciplines. Basically, there is nothing new, but a lot of symptomatic stuff to say about it. But first of all, let me translate briefly into English. This scheme juxtaposes Key Questions to be answered: 
Analog: What is the consumer's motive (to buy/use)?, What is the message of the brand/ad? Why should she believe us? How do we stay recognizable? How do we gain attention?  
vs.  
Digital: What is the user's behavior (in the digital space)? What is our offer/experience? Why should she take part? How do we make space for sharing & for new stuff to be created? What do we offer to make them spread our story?

While this really is a helpful introduction into basic differences between digital planning (experience planning) & analog planning (brand planning), there's a gap that always strikes me. And I mean not the one between digital & analog but the one between digital & purchase. The digital planner - at least according to the scheme above - does not explicitly ask herself how the digital experience connects to purchase or usage motivation for the PRODUCT to be sold. It starts off with the question about user behavior in the digital media space rather than in the product usage space. Of course, some digital experiences are directly related to purchase or usage like it is the case of e-retailers, airlines, etc., but clients like e.g. detergents, burgers, canned soups, etc. are not used or even bought online. So how would this kind of planning actually plan for purchase?

The major challenge for digital planning is to show how this non-message- & non-motive-approach is connected to purchase. Classical brand planning or account planning connects to purchase via a model of consumer motivation which the communication tries to evoke or to alter. What is the purchase influence model used by digital planners? I'm sure there is one - but has not been formulated clearly, yet. Up to now it seems that the mere fact of brand exposure & experience as such is supposed to drive propensity to buy. This well may be the case but on the other hand it would mean that it makes almost no difference what exactly the experience elicits in the minds of the users as long as the familiarity with the brand increases. In other words: "As long as people are engaged in any kind of experience - it sells". Is this true? Has this been researched properly? This is a big opportunity for academic studies to come.